Schließen ✖

Unsere Werkstatt macht Ferien und bleibt daher vom 29. Juli bis 18. August geschlossen.

Ab dem 19. August sind wir wieder wie gewohnt für Sie da.

Wir wünschen Ihnen eine erholsame Sommerzeit und freuen uns darauf, Sie nach unserem Urlaub wieder begrüßen zu dürfen.

Ihr Autoreparatur Schneider.

Service-Tipps

Ratgeber: runter mit dem Streusalz

Wenn der Winter eine Pause einlegt, sollten Autofahrende diese nutzen, ihrem Fahrzeug eine kleine Anti-Rostkur zu gönnen. Langfristig zahlt es sich aus, Streusalz regelmäßig wegzuspülen.

In der Waschstraße sollten Pkw-Besitzer vor allem im Winter ein Programm mit Unterbodenwäsche wählen. (Bild: SP-X)

In der Waschstraße sollten Pkw-Besitzer vor allem im Winter ein Programm mit Unterbodenwäsche wählen. (Bild: SP-X)

Nach dem Wintereinbruch in einigen Regionen Mitte Januar hat sich in Deutschland wieder milde Witterung etabliert. Schnee und Eis werden vorerst also nicht zurückkehren, weshalb Autofahrende jetzt ruhig einen Umweg Richtung Waschstraße einplanen sollten. Das zuvor vielerorts eingebrachte Streusalz greift nämlich die Substanz der Autos an. Pkw-Besitzer sollten deshalb nicht nur zum Ende der Streuperiode, sondern im Winter ruhig häufiger mit einer gründlichen Reinigung Salzreste und anderen Winterunrat entfernen. Streusalz, Split, Schmutz und Feuchtigkeit vereinen sich nämlich zu einer aggressiven Mischung, die Lack, Karosserie, Auspuffanlage und Fahrwerkskomponenten zu schaffen macht. Auch wenn der Schnee bereits geschmolzen ist: Salzreste auf der Straße werden auch bei Tauwetter hochgeschleudert und können in Ritzen und Hohlräume der Karosserie vordringen.

 

Oben und unten
Um das Auto von Dreck und Salz zu befreien, reicht bereits ein einfaches Waschprogramm in der Waschstraße oder das Dampfstrahlen mit einem Hochdruckreiniger. Die besten Ergebnisse lassen sich bei einer Vollwäsche mit Unterbodenreinigung erzielen, bei der man die Karosserie auch untenrum salzfrei bekommt. Idealerweise bietet der Waschstraßenbetreiber noch eine Voreinigung an.

 

Ist das Trocknungsprogramm beendet, empfiehlt sich ein kurzer Stopp zur Nachsorge. Dabei werden Türen und Motorhaube geöffnet, damit das Fahrzeug besser trocknen kann. Parallel werden mit Wasser und vielleicht etwas Shampoo Stellen wie die Türinnenschweller gereinigt, die in Waschanlagen nicht erreicht werden. Zudem empfiehlt es sich, Wasserreste in Karosseriespalten mit einem Lappen aufzunehmen. Anschließend sollte man den Lack auf Steinschlagschäden und Rostansätze untersuchen. Kleinere Blessuren lassen sich mit dem Lackstift behandeln. Sollte sich hingegen Rost zeigen, legen idealerweise Werkstattprofis hier Hand an. Für den Werterhalt sind Entsalzungskuren und Rostvorsorge jedenfalls ein Gewinn.